Background Image

Eine Schulaula voller künftiger Fachkräfte

ENZKREIS. „Viele Unternehmen haben sich ganz offensichtlich entschlossen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und selbst mehr auszubilden“, stellt Schulleiter Veit Kibele von der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Mühlacker fest. Bei der Aufnahme der neuen Schüler im Metallbereich platzte die Schulaula deshalb aus allen Nähten. „Ich sehe eine Schulaula voller künftiger Fachkräfte“, freute sich der Pädagoge.

„Einen besonders hohen Zuwachs – über 30 Prozent – verzeichnen wir in den Berufsfachschulen und in den Berufsschulklassen“, sagt Kibele und ist sicher: „Qualität setzt sich auch in der Bildung durch.“ Denn der steigende Zuspruch habe viele Ursachen: Deutlich mehr Betriebe hätten sich entschlossen, jungen Menschen eine Chance und damit  eine Perspektive durch eine Ausbildung zu geben. „Gute Erfahrungen mit Auszubildenden und mit dem dualen Partner – eben der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule – fördern diese Entscheidung offensichtlich“, gibt sich der Schulleiter selbstbewusst.

Denn seine Schule biete beste Lehr- und Lernbedingungen, weil der Enzkreis als Schulträger seit Jahren vorbildlich investiert und für ein perfektes Lern-Umfeld gesorgt habe. „Andererseits gibt es ein außergewöhnlich breites Unterstützungsangebot an der Schule“, so Kibele: „Der Azubicoach Rainer Mahler, die Schulsozialarbeiterinnen Sabine Pfaff und Anna Hofmann-Wellenhof und der Beratungslehrer Ulrich Kurrle stellen ein wichtiges Angebot dar. Sie helfen den Schülerinnen und Schüler bei  Bewerbungen, vermitteln und betreuen sie in den Praktikumsstellen.“ Darüber hinaus seien sie wichtige Ansprechpartner, wenn es einmal nicht so läuft – egal ob schulisch, beruflich oder familiär. (enz)

 

Drucken