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Verabschiedung der Abiturienten

Die TG-Abschlussklasse der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Mühlacker hat am vergangenen Freitag zur Abschlussfeier geladen. Obwohl die Anzahl der Absolventen im Vergleich zu anderen Schulen schon fast familiär wirkte stellten die Schülerinnen und Schüler fest, dass das Management für eine derartige Veranstaltung nicht mit der Absolventenzahl sinkt. Damit der Abend reibungslos vonstattengehen kann, müssen ähnlich wie in einem Betrieb alle Zahnrädchen ineinander greifen, so die beiden Hauptorganisatoren Felix Öfner und Valentin Hoffmann. Einladungen gestalten und verteilen; Räumlichkeiten aussuchen und dekorieren; Bestuhlung und Eindeckung der Festtafel; Caterer buchen; Speisen und Getränke auswählen; Ablauf planen; Reden verfassen; Und und und. Um 18 Uhr war es dann soweit - Eltern, Familien, Freunde und Lehrer haben sich zum Sektempfang bei schwül heißen Temperaturen im Foyer der Schulaula eingefunden. Der letzte offizielle Akt als „noch“ Schüler läutete Schulleiter Kibele mit seiner Abschiedsrede und  anschließender Zeugnisübergabe ein. Mit Wortwitz ließ er die vergangenen 3 Jahre Revue passieren und signalisierte den Absolventen, dass das hier erlebte nicht nur fachlich eine gute Vorbereitung auf das spätere Leben sei. Höhen und Tiefen, Freud und Leid, Erfolg und Misserfolg im Berufs- und Privatleben sind Aufgaben und Herausforderungen die euch das Leben stellen wird und von euch überwunden werden müssen so Kibele. Er dankte seinen Lehrerinnen und Lehrern aber ganz besonders auch den Absolventen für das Geleistete. Im Anschluss übergab er zusammen mit der Klassenlehrerin Maike Krieger und dem TG-Verantwortlichen Ralf Eschmann die Abitur-Zeugnisse. Aufgrund der besonders guten Leistung erhielt Julian Eisele einen Preis vom Enzkreis.

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Direkt anschließend zeigten die Organisatoren erneut Klasse, denn die Wahl des Caterers war hervorragend. Neben leckeren Fleischgerichten frisch aus dem Smoker standen verschiedene Salate und Soßen bereit. Frisch gestärkt konnte das weitere Abendprogramm beginnen, doch nun standen erstmal die Lehrerinnen und Lehrer im Mittelpunkt. Für Ihr Engagement und Einsatz erhielten alle neben Applaus und Würdigung ein kleines Präsent und Blumen.

 

Der bewegenste Moment des Abends setzte zweifelsfrei die Klassenlehrerin Maike Krieger mit ihrer herzergreifenden, sprachgewandten und emotionalen Rede. Mit auserwählten Zitaten der Literatur und so manchen Anekdoten wurden viele Erinnerungen bei Eltern, Lehrern und Schülern geweckt. Wie nah diese Worte den Anwesenden gingen, zeigte die eine oder andere Träne bei den Zuhörern.

 

Im folgenden Sketch konnten sich alle Schüler wiederfinden. In einem unterhaltsamen Dialog der beiden Lehrer Boris Mack und Martin Krauß, spielend in einem Lehrerzimmer, wurden Eigenschaften, Erlebnisse und so allerlei Kuriositäten aufgearbeitet.

Den Schlusspunkt des Unterhaltungsprogramms setzte die Klassen selbst, mit einem inszenierten Ausblick in die Zukunft. Dabei trafen sich zwei Schüler (gespielt von Rebecca Giesecke und Valentin Hoffmann) nach vielen Jahren zufällig wieder. Sie schwelgten in Erinnerungen und an die „gute, alte Abizeit“. Phantasievoll malten sie sich aus, was aus ihren Mitschülern wohl geworden sei. Diese Gedanken wurden im Hintergrund Realität. Verkleidete und geschminkte Klassenkameraden sorgten unterlegt durch Mimik und Gestik für viele Lacher im Publikum.

       

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